Tombouktou's Ndaki

M.Ch. Tombouktou's Ndaki

20.07.1997 - 23.03.2011

Z.: Dr. Gabriele Meißen, E.: Gudrun Büxe jun.

Foto: Dr. G. Meißen

Deutscher Schönheits-Champion (DWZRV)

Deutscher Champion (VDH)

Champion de Luxembourg

Dänischer Champion

DWZRV-Veteranenchampion

Landessieger Berlin-Brandenburg 2000

Landessieger Weser-Ems 2001, 2003 und 2005

Landessieger Nord/Mecklenburg-Vorpommern 2001

Landessieger Nordrhein-Westfalen 2002, 2003 und 2005

Vielfach BOS und BOB

Coursinglizenz

S & L-Körung

 

Ndaki's Eltern:

Ndaki's Vater, Amanar (Import Mali)

 Ndaki's Mutter, M.Ch. Al Hara's Zaket

   

 

Jagdcoursingcupsieger 1998, S & L-Körung, Coursinglizenz

 

Int. Champion, Nl. Champion, Deutscher Champion VDH, Deutscher Champion DWZRV, Belgian Winner 1995, Winner Amsterdam 1994/1995, Dt. Bundessieger 1998, Landessieger Hessen-Thüringen 1995/1996, Landessieger Berlin Brandenburg 1997, Deutscher Champion für Schönheit und Leistung, Leistungsurkunde

Ndaki zog im Alter von 2 Jahren bei mir ein. Meine Bedenken, einen erwachsenen Rüden zu übernehmen, hatte er binnen kürzester Zeit zerstreut. Auch er entstammte wie Akenna einer Verbindung mit einem immensen Importblutanteil.

Ndaki am Strand von Renesse/NL im Februar 2003

Seit 1999 begleitete er mich nach Möglichkeit auf Schritt und Tritt. Er war ein freundlicher, aber eher introvertierter Rüde, der gelassen jede Situation meisterte, viel frei lief und einen guten Grundgehorsam besaß. Erfreulicherweise war er zudem ein sehr verträglicher Rüde, der in aller Regel auch gut mit Vertretern des eigenen Geschlechts zurecht kam.

Ndaki und seine Freundin Al Hara's Oraya Bint Gaia im August 1999

Auch Ndaki hat mir im Showbereich ausgesprochen viel Freude bereitet. Im Ring verhielt er sich in der Regel ruhig und souverän, und wenn er die Richter nicht aufgrund des ersten Eindruck überzeugen konnte, dann aber aufgrund seiner leichtfüßigen und ausgreifenden Bewegung, die dabei bis heute ausgesprochen stabil ist.

Seinen Sohn, der Anfang 2004 zu ihm zog, hatte er bestens im Griff, wenngleich mir seine Erziehungsmethoden auch manchmal etwas hart vorkamen ...

Zum Ende der Saison 2005 wurde Ndaki aus dem aktiven Rennleben verabschiedet. Diesen Abschied hat er mir erfreulicherweise sehr leicht gemacht, denn er hat mir wirklich das Gefühl gegeben, dass ihm am Coursing deutlich weniger liegt als in der Vergangenheit.

Ndaki bei der Abschiedsfeier in Ostercappeln, Foto: Jens Henekamp

Zum Glück waren uns noch viele schöne gemeinsame Jahre vergönnt. Im Kreise seines Rudels konnte er noch lange seinen liebsten Hobbies nachgehen:

Turnvater Jahn bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen ... dem Mäusebuddeln

... oder völlig verdreckt nach einer wilden Jagd durch den Schlamm

Ndaki startklar am Strand ...

... oder beobachtend

Ndaki im Alter von 9 Jahren am Strand von Römö/DK - Rentner???


Mit Teta's Unterstützung "erlegt" Ndaki seinen Sohn Sarho

Gelegentlich wurde der Rentner Ndaki bei Ausstellungen gezeigt, denn ich finde, dass die Veteranen etwas ganz besonderes sind. Seit dem 31.05.2008 erfüllte er die Bedingungen für den Titel "Deutscher Veteranenchampion". Dieses Championat vollendete er anlässlich der Azawakh-Jahresausstellung, gleichzeitig gewann der das Veteranen-BOB gegen seine Schwester Tombouktou's Nahalet.

Ndaki bei der Azawakh-Jahresausstellung am 30.06.2007, Foto: Olda Kupka

Am 06.06.2009 hat Ndaki seinen wirklich endgültigen Abschied aus dem Showring gegeben. Er wurde anlässlich einer Zuchtschau in Randböldal (Dänemark) ein letztes Mal gezeigt, wo er als wohl ältester Hund überhaupt aus der Offenen Klasse heraus im Alter von 11 Jahren und 11 Monaten das CAC gegen seinen Sohn Sarho gewann. Die amtierende Richterin, Marion Finney/IRL, zeigte sich mehr als begeistert und beurteilte ihn wie folgt: 

A true gentleman of 12 years old – very nice overall type – pleasing head and expression – well angulated all over – movement sound – congratulations to his proud owner.“

Fotos von Ndaki's letzter Ausstellung (copyright: Esther Kalkbrenner)

Damit erfüllte Rentner Ndaki die Bedingungen für die Zuerkennung des Titels Dänischer Champion, der ihm inzwischen auch zuerkannt wurde - ein würdiger Rahmen für den endgültigen Rückzug aus dem Veranstaltungsgeschehen.

Den 22. März haben wir noch gemeinsam genossen. Ein langer Spaziergang rundete den schönen Tag ab. Am frühen Morgen des 23.03. stellen wir fest, dass er quasi vom Hals abwärts gelähmt ist. Begleitet von seinen Menschen uns seinem Sohn Sarho trat er den letzten Weg an und ruht nun gegenüber seiner Freudin Akenna im heimischen Garten.

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